Nach dem gelungenen Jubiläumskongress in Lindau freuen wir uns bereits auf das nächste große Treffen der DGTA-Community: Der 46. DGTA-Kongress findet vom 29. bis 30. Mai 2027 in Würzburg statt und steht unter dem Leitmotiv „Dialog als Brücke“.
Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftliche, berufliche und persönliche Lebenswelten zunehmend komplexer werden, gewinnt der Dialog als verbindendes Element an Bedeutung. Dialog schafft Verständnis, eröffnet neue Perspektiven und ermöglicht Begegnung über unterschiedliche Erfahrungen, Fachrichtungen und Sichtweisen hinweg. Diesem Gedanken widmet sich der Kongress 2027 und lädt dazu ein, Brücken zwischen Menschen, Ideen und professionellen Kontexten zu bauen.
Kaum ein Ort könnte dieses Thema besser aufnehmen als Würzburg. Die Stadt verbindet auf besondere Weise Tradition und Gegenwart, Wissenschaft und Kultur sowie regionale Verwurzelung und internationale Offenheit. Damit bietet sie ideale Voraussetzungen für einen Kongress, der Austausch, Vernetzung und gemeinsames Lernen in den Mittelpunkt stellt.
Tagungsort ist das Congress Centrum Würzburg, dessen moderne und offene Räumlichkeiten direkt am Main einen inspirierenden Rahmen für Vorträge, Workshops und persönliche Begegnungen schaffen. Die besondere Atmosphäre des Hauses unterstützt genau das, worum es im Kongress gehen wird: miteinander ins Gespräch zu kommen, voneinander zu lernen und gemeinsam neue Wege zu erkunden.
Merken Sie sich den Termin bereits heute vor. Weitere Informationen zum Programm, zu den Referierenden und zur Anmeldung werden in den kommenden Monaten veröffentlicht. Wir freuen uns darauf, Sie in Würzburg begrüßen zu dürfen.
Wir laden Dich herzlich ein, Deine Erfahrungen und Gedanken zum Thema Dialog als Brücke beim 46. DGTA-Kongress in Würzburg am 29. und 30. Mai 2027
einzubringen.
Vom 20. Juli bis zum 15. September 2026 ist die Beitragsanmeldung geöffnet, nutze dafür bitte deinen persönlichen Link, den wir Dir am 24.7. per E-Mail
zugesendet haben. Wenn Du keinen Link erhalten hast, kannst Du diesen anfordern unter [email protected]
Mit Beiträge sind Workshops, Vorträge, Diskussionsrunden, Round Tables, World Cafés, Fishbowls, Open Spaces oder andere interaktive Formate gemeint. Alle Beiträge haben eine Dauer von 90
Minuten.
Für die Raumplanung ist es wichtig, dass Du die Registrierung vollständig ausfüllst und insbesondere die maximal geplante Anzahl an Teilnehmer:innen angibst. Alle Räume sind mit Beamer und
Leinwand oder Großbildschirm sowie Flipchart und Moderationswand ausgestattet.
Alle fristgerecht bis zum 15. September 2026 eingereichten Beiträge werden zunächst gesammelt. Das Anmeldeverfahren ist ausdrücklich kein Windhundverfahren – der Zeitpunkt der Einreichung
innerhalb der Frist spielt keine Rolle. Sollte die Zahl der Einreichungen die verfügbaren Programmplätze überschreiten, trifft das Kongressteam eine Auswahl und achtet dabei auf ein vielfältiges
und ausgewogenes Kongressprogramm.
Bitte reiche pro Person nur einen Beitrag ein, damit möglichst viele Kolleg:innen die Gelegenheit erhalten, sich mit ihren Ideen am Programm zu beteiligen. Ein Beitrag kann von bis zu zwei
Referent:innen gestaltet werden; für beide ist jeweils die Referent:innengebühr zu entrichten. Plant Euren Beitrag möglichst so, dass er auch bei Ausfall einer Person durchgeführt werden
kann.
Als Referent:in gelten folgende Sonderkonditionen zur Teilnahmegebühr:
– nicht lehrende Referent:innen: 75 Euro
– lehrende Referent:innen: 105 Euro
Die Gebühr beinhaltet die Teilnahme an den beiden Kongresstagen. Aufgrund vielfacher Rückmeldungen wird es 2027 kein Referentenessen mehr geben. Stattdessen wird es ein Get-together am Freitag
nach der Mitgliederversammlung geben, zu dem auch alle Referent:innen herzlich eingeladen sind. Festabend, Kongressreader, gedrucktes Programmheft und Rahmenprogramm können zusätzlich gebucht
werden. Die Online-Anmeldung zum Kongress wird ab Januar 2027 freigeschaltet.
Bitte beachte auch die weiteren Informationen zur Beitragsregistrierung im PDF-Dokument anbei.
Bei Fragen zum Programm erreichst Du uns als Kongressteam unter [email protected]. Technische Fragen zur
Anmeldung richte bitte an die Geschäftsstelle unter [email protected].
Wir freuen uns auf Deine Einreichungen und darauf, gemeinsam ein lebendiges, vielfältiges und inspirierendes Kongressprogramm zu gestalten.
Dein Kongressteam 2027
PS: Wenn Du Dich noch in TA-Ausbildung befindest und noch keinen CTA-, PTSTA- oder TSTA-Abschluss hast, freuen wir uns über Deine Einreichung zusammen mit einem
Empfehlungsschreiben einer Lehrtrainerin oder eines Lehrtrainers, das Du uns bitte per E-Mail an [email protected] sendest.
Vom 15. bis 17. Mai wurde Lindau am Bodensee zum Begegnungsort für rund 650 Menschen, die Transaktionsanalyse leben, lehren, lernen und weiterdenken. Der 45. DGTA-Kongress stand unter dem Motto
„ICH & WIR in Resonanz zur Welt“ – und dieses Thema war in vielerlei Hinsicht spürbar.
Bereits der Auftakt am Donnerstag setzte mit dem DGTA-Tag einen besonderen Ton: Bertine Kessel lud dazu ein, nicht nur den Kongress, sondern auch die DGTA selbst zu feiern. Daraus entstand ein
berührender Spannungsbogen: sich selbst zu feiern, miteinander zu feiern und 50 Jahre DGTA zu würdigen. Dies wurde in den am Donnerstag stattgefundenen Veranstaltungen deutlich. In
Anwendertreffen, Lehrendenkonferenz, Netzwerk- und Fachgruppentreffen sowie der Mitgliederversammlung wurde lebhaft diskutiert, Ideen und Gedanken miteinander ausgetauscht und Neues entwickelt.
Im Kongress schlugen die Keynotes einen inspirierenden und generationsübergreifenden Bogen. Philosoph und Zukunftsforscher Christian Uhle sowie die beiden international bekannten TA-Persönlichkeiten Helena Hargaden und Charlotte Sills verbanden Zukunftsfragen, gesellschaftliche Entwicklungen und transaktionsanalytisches Denken auf eindrucksvolle Weise.
Mit über 140 Workshops, World-Cafés und Diskussionsrunden war das dreitägige Programm vielfältig und lebendig – und vor allem gut besucht. Besonders spürbar war die Offenheit für Begegnung, das Interesse an den vielfältigen Themen und eine freudvolle und lebendige Atmosphäre.
Eine besondere Überraschung war der Besuch von Terry Berne als Ehrengast. Seine Präsenz fühlte sich für viele fast wie ein Familientreffen an – vertraut, verbindend und emotional.
Auch der Festabend auf dem Schiff über den Bodensee wird vielen in Erinnerung bleiben. Eine warme, entspannte Atmosphäre, Begegnungen über Generationen hinweg und das Gefühl, Teil einer
lebendigen Gemeinschaft zu sein.
Die Ansprache von Sylvia Schachner ordnete die Bedeutung der DGTA im internationalen Kontext eindrücklich ein. Besonders bewegend war im Anschluss die Entscheidung, den Award nicht einer
Einzelperson, sondern allen Mitgliedern der DGTA zu widmen. Moderiert und begleitet von Christina Hagehülsmann entstand ein symbolisch dichter und atmosphärisch starker Moment.
Eine weitere große Empfehlung bleibt die Festschrift „Was sagen Sie heute, nachdem Sie ‚Guten Tag‘ gesagt haben?“, ein über 550 Seiten starkes Lesebuch zum 50-jährigen Jubiläum. Einladend,
berührend und voller Perspektiven auf Vergangenheit und Zukunft der Transaktionsanalyse. Für die Sommerzeit eine klare Leseempfehlung und zugleich eine wertvolle Ressource für
Weiterbildungsgruppen.
Die Vielfalt und die Highlights im Programm des Jubiläumskongresses sind durch das engagierte Zusammenwirken von Kongressteam, Vorstand und den vielen Akteur:innen in Beiträgen, Formaten und
Workshops entstanden, getragen von Ideenreichtum, genseitiger Resonanz und gemeinsamer Gestaltung.
Besonders in Erinnerung bleibt außerdem die internationale Gastfreundschaft: Menschen aus vielen Nationen, unterschiedliche Perspektiven und eine spürbare Offenheit machten deutlich, wie sehr die
Transaktionsanalyse von Begegnung lebt.
Vielleicht war genau das der stärkste Eindruck dieses Kongresses: Resonanz entsteht nicht nur auf den Bühnen oder in Workshops sondern vor allem mit, zwischen und durch Menschen.
Euer Kongressteam der DGTA
Daniela Lau, Ulrike Glindmeyer, Wencke Kirchner-Wirth, Nicole Krüttgen, Sonja Billmann und Sabrina Hupperich (auf dem Bild von links nach rechts)
Diese Veranstaltung wurde im Rahmen der Kongressinitiative für die Bayerische Tourismuswirtschaft (Kongresse in Bayern – KiB) gefördert.